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metanook 2018 am 9. November 2018

Fast hätten wir vergessen über einen Termin am morgigen Freitagabend zu informieren.

Im Audimax der Uni findet morgen die metanook 2018 – Night of Open Knowledge statt.

Wer Lust hat vorbeizukommen ist ganz herzlich eingeladen. Es gibt auch einen Vortrag zu OpenStreetMap für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Beginn 18 Uhr.

Weitere Informationen unter https://metanook.de/2018

Süße – neue Straßen in Lübeck

Im Rahmen der Erweiterung des Baugebietes „Rothebek“ wird es vier neue Straßennamen in Lübeck geben:

  • Quittenweg
  • Perlmuttbirnenweg
  • Obst-Karree
  • Prinzesskirschenweg
  • Stammtisch-Treffen am neuen Standort

    Unser „Hausherr“ das Nobreakspace musste umziehen, weil die alten Räume im Rahmen der Erweiterung des Buddenbrookhauses nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Die neuen Räume finden sich in der Fackenburger Allee 11 in der Nähe des Bahnhofs.

    Erstmals treffen wir uns dann dort am Donnerstag, 26. Juli 2018.

    Eine Gastronomie ist dort nicht vorhanden – es zählt also der Pizza-Service und Getränkeselbstversorgung bei bestimmten Wünschen.

    Wir freuen uns auf Euren Besuch.

    Vierhörn – neue Straße in Lübeck

    Eine weitere neue Straße in Lübeck heißt „Vierhörn“ und bindet in die „Schönböckener Straße“ ein.

    Neue Straße in Lübeck – Juistweg

    Abgehend von der Triftstraße, auf Höhe der Tankstelle, wird der „Juistweg“ entstehen.

    Verbotszonen für Silvesterfeuerwerk

    Alle Jahre wieder zum Jahresende gibt es die Tradition des Abschießens pyrotechnischer Erzeugnisse (Feuerwerk). Ob man das nun gut findet, dass ein Jeder mit diesen Mitteln hantieren darf, auch wenn der Alkoholpegel dieses eigentlich nicht mehr gefahrenfrei ermöglicht, sei mal dahin gestellt. Auf jeden Fall gibt es Bereiche in denen Feuerwerk verboten ist; diese sind etwa Bereiche um Krankenhäusern, Altenheimen oder Kirche, oder Bereiche in denen eine hohe Brandgefahr besteht.

    In der Gemeinde Scharbeutz ist etwa das Abschiessen von Raketen und anderen hoch fliegendem Feuerwerk im Umkreis von 200 Metern um Reetdachhäuser verboten. Da bei mir in der Gegend recht viele Reetdachhäuser stehen und trotzdem viel in die Luft geschossen wird, wollte ich mal sehen, wo denn eigentlich die Verbotszonen sind. Als OSMler habe ich mir gleich überlegt, welche Daten bereits in der OSM-Datenbank sind und welche man ergänzen müsste. Kirchen, Krankenhäuser und Altenheime waren sowieso schon alle erfasst. Das war ein leichtes, diese abzufragen. Für Reetdachhäuser gab es tatsächlich auch schon ein Tag roof:material=thatch. Das war allerdings noch nicht flächendeckend erfasst. Also habe ich versucht, alle Reetdachhäuser in der Gemeinde Scharbeutz zu ermitteln und entsprechend zu taggen.

    Mit Hilfe aus dem OSM-Forum konnte ich dann eine Karte für die Gemeinde Scharbeutz bauen. Auf das Bild klicken um die interaktive Karte aufzurufen.

    Hinweis: Diese Karte ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt, ist aber keine rechtsverbindliche Darstellung. Im Zweifelsfalls vor Ort die Gegebenheiten prüfen und mit den gesetzlichen Bestimmungen abgleichen.

    Die Lübecker OSM-Community wünscht Allen einen guten und sicheren Rutsch ins neue Jahr!

    Datenabfrage aus OpenStreetMap mit Overpass Turbo

    Viele kennen OpenStreetMap und denken dabei an die Karte wie diese auf openstreetmap.org oder, mit deutscher Ausprägung auf openstreetmap.de bereitgestellt wird.

    Im Grunde genommen sind diese Karten ein „Produkt“ das aus dem Projekt OpenStreetMap abgeleitet werden kann. Warum? Das Projekt OpenStreetMap ist im Grunde genommen nur das Sammeln von Geodaten (Informationen die in ihrer Lage beschrieben sind) und die Speicherung in einer großen Geo-Datenbank.

    Aus diesem Grunde kommt es bei den Anmerkungen, die der Nutzer auf der openstreetmap.org hinterlegen kann (Vorgehensweise) immer wieder vor dass Informationen als fehlend angemerkt werden, nur weil nicht in der Karte dargestellt.

    Eine Karte, wie auch die hier genannte, kann nur einen Auszug aus der Datenbank darstellen. Für viele Bereiche gibt es entsprechende Sonderkarten, wie die Historische Karte.

    Möchte man aber wissen, ob es speziellen Daten in OpenStreetMap gibt, dann muss die Geo-Datenbank abgefragt werden. Dieses hört sich im ersten Moment schlimmer an als es ist. Dank der Overpass-API und insbesondere der Webseite Overpass turbo. Auf den verlinkten Seiten finden sich Beschreibungen wie die Abfragen durchgeführt werden.

    Hat man sich darüber informiert, wie eine Abfrage zu erstellen ist, dann muss man nur noch wissen über welche key-value-Definitionen (Schlüssel-Wert-Kombinationen) ein bestimmte Objekt zu finden ist. Hierfür nimmt man am besten die Such-Funktion des Wiki von OpenStreetMap zu Hilfe.

    Hier ein kurzes einleitendes Beispiel für eine Musterabfrage, am Beispiel von Recycling-Containern (Wiki-Seite).

    Alle Objekte zum Thema Recycling in Lübeck und Umgebung findet man zum Beispiel so [Link].

    Diese Abfragen können nun auf andere Details weiter eingeschränkt werden wie …

    Alle Objekte zum Thema Recycling die jetzt Container [Link] oder Recyling-Center sind [Link].

    und nun noch Container die für als Glas-Container erfasst sind [Link] wobei solche Container auch an den nur als amenity=recycling erfassten Standtorten zu finden sind.

    Mit solchen Abfragen lässt sich schnell und einfach ermitteln was wo zu finden ist – aber auch die Datenqualität kann auf einfache Art und Weise analysiert werden.

    Hier einige Beispiele:

    Standorte von Behinderten-Parkplätze – [Link]

    Objekt mit Fassadenkunst – z.B. Trafostationen – [Link]

    Status der Postkasten-Leerungszeiten (mit Icons) – [Link]

    Status von Rettungspfählen – [Link]

    Standkorb-Vermietungen – [Link]

    Wo sind Stellwerke zu finden – [Link]

    Wassertürme und deren Bedeutung – [Link]

    metanook 2017 am 10. November 2017

    Fast hätten wir vergessen über einen Termin am morgigen Freitagabend zu informieren.

    Im Audimax der Uni findet morgen die metanook 2017 – Night of Open Knowledge statt.

    Wer Lust hat vorbeizukommen ist ganz herzlich eingeladen. Es gibt auch zwei Vorträge zu OpenStreetMap für Einsteiger und Fortgeschrittene.

    Beginn 18 Uhr.

    Weitere Informationen unter https://metanook.de/2017

    100. Stammtisch Lübeck – Nachtrag

    …. ein Nachtrag – man könnte auch auf den Gedanken des Nachschlag kommen, denn es war ausreichend Kuchen für alle da.

    Rainer hat mit seiner Familie einen besonderen Kuchen gebacken – einen Mapperkuchen mit realistischem Vorbild.

    100. Stammtisch in Lübeck

    Am 27. Juli 2017 findet der 100. Stammtisch der OpenStreetMap-Community für Lübeck und Umgebung, im Nobreakspace in der Mengstraße 6, statt. Zu diesem besonderen Tag sind alle interessierten und ehemaligen Mapper ganz herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.

    Am 2. April 2009 traf man sich auf Einladung von Jan Tappenbeck (User:Lübeck) zum ersten Stammtisch im Feuerwerk in der Hansestraße um das Projekt auch im Lübecker Raum voranzutreiben. Zu dieser Zeit war OpenStreetMap (OSM) 5 Jahre alt und der nächste Stammtisch war erst in Hamburg. Von dort kam auch eine Starthilfe durch Michael Büge, einem sehr engagierten Mapper in Hamburg.

    Zu den ersten Teilnehmern des OpenStreetMap-Stammtisch zählten unter anderem Christian, Jens-Uwe und Jan, die bis zum heutigen Tage zum harten Kern der Lübecker Community zählen.

    Das es noch viel zu tun gab zeigt ein Vergleich der Lübeck OSM-Karte von 2007 bis 2016:

    Lübeck 2007

    Lübeck 2009

    Lübeck 2013

    Lübeck 2013

    An eine Erfassung weiterer Details, wie wir diese heute kennen, dachte 2009 noch niemand. Vielmehr fieberte man dem Donnerstag entgegen, denn dann wurden die Karten von OSM neu gerendert. Endlich konnte man das Ergebnis seiner Arbeit in der Karte sehen. Kaum vorzustellen, wenn die Grafik heute fast in real-time nachgeführt wird.

    Die OSM-Community hat sich aber nicht nur zum Gedankenaustausch getroffen. Unter anderem wurden verschiedene Mapping-Partyies (Dassow, Schönberg, Ratzeburg) durchgeführt, um dortige Bereiche zu erfassen und gleichzeitig Interessierte vor Ort für OSM zu gewinnen.

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    Mehrfach wurde in der Presse über OSM und seine Lübecker Community berichtet und einmal haben wir es auch in das Schleswig-Holstein-Magazin geschafft mit einem mehrminütigen Bericht. Unter anderem ging es dabei um die Erfassung von Straßen, die sonst in Stadtplänen immer gerne vergessen werden und um ein besonderes Objekt – den Hundekottüten-Spender. Diese in Lübeck weit verbreiteten Objekte wurden zunächst in der OSM-Welt belächelt. Heute stehe diese POI (PointsOfInterest) für die Vielfältigkeit von Objekten, die in OSM erfasst sind – neben Stolpersteinen, Hundeparkplätzen, Trinkwasserstellen und was einem sonst so alles einfällt.

    Darüber hinaus hat man sich erfolgreich bei den Lübecker Fahrradmessen „Traumpfade“ des ADFC-Lübeck beteiligt.

    Ein weiterer Meilenstein in den vergangen Jahren für die Karte im Raum Lübeck war die Freigabe von Aerowest-Luftbildern im Jahr 2010, auf deren Grundlage die Gebäude übernommen werden konnten. Dieses hat auch dazu beigetragen, dass der OSM-Stadtplan von Lübeck ein „offiziellen“ Ansehen bekommen hat.

    Zum Jahreswechsel 2017 hat sich die Lübecker Community mit dem Nobreakspace einen neuen Treffpunkt gesucht und wurde dort sehr interessiert aufgenommen.

    Wir, die OSM-Community freuen uns auf diesen runden Geburtstag und möchten uns gleichzeitig bei all denjenigen bedanken, die uns in den letzten Jahren unterstützt haben und auch die Daten von OSM genutzt haben.